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Neu- und Umbau Pfarre Tabland
Fertigstellung: Herbst 2011
Es entsteht eine Gebäudepaar in Anlehung an die Höfestruktur der Umgebung. Die Gebäude heben sich von der Umgebung ab und sind in ihrer Formensprache als Etwas Neues erkennbar.
Das neue Pfarrhaus ist weniger ein Pfarrhaus im herkömmlichen Sinne als vielmehr ein „ Haus der Kultur, der Jugend, der Musik und der Begegnung“, in dem Veranstaltungen verschiedenster Art Platz finden.
Die Lösung respektiert das Raumgefüge des Ortes. Es soll eine Gebäudetypologie sein, die nicht ortsfremd ist. Der bestehende Stadel ist zwar kein prachtvolles Steingebäude, aber im Ensemble mit Kirche und den umliegenden Wirtschaftsgebäuden in Steinmauerwerk zu sehen, ein Gefüge, das aus kleinen Teilen besteht. Aus diesem Blickpunkt hat die Erhaltung des bestehenden Stadels als Gebäude und dessen Umnutzung seine Berechtigung. Das Steingebäude soll als Chorraum im Erdgeschoss und Jugendtreff im Untergeschoss genützt werden. Der große Saal wird für Veranstaltungen verschiedener Art genutzt. Dieser Raum kann durch das Öffnen durch mobile Trennelemente zusammen mit Foyer und Chorraum für eine große Veranstaltung genutzt werden.
Fotos von Renè Riller