Durch das individuelle Eingehen auf die Besitzer wurden Abstriche bezogen auf die Rationalität des Gebäudes gemacht. Die Leichtigkeit wurde durch die Differenzierung der Baukörper trotz extrem hohe Dichte erreicht. Die Einzigartigkeit der Wohneinheiten gewährt individuelles Wohnen und Intimität.
Aufgebaut auf der Erweiterungszone St. Franziskus bildet das Projekt mit den südlich gelegenen zwei Reihenhäusern eine Einheit. Angelehnt an die Situation des niedriger, noch südlicher liegenden Hofes Frischmann bildet diese Anlage eine Innenhofsituation. Die drei Riegel, d.h. zwei Reihenhäuser, der Nord-Süd verlaufende Baukörper längs der Zufahrtstraße und der Ost-West liegende Baukörper im Norden bilden zusammen eine lockere Gruppierung, ohne eine strenge Reihung zu formen. So passt sich die Situierung an die lockere Bebauung der bestehenden umliegenden Umgebung an. Der Baukörper im Osten schließt die Situation gegen die Straße hin ab, Der Bereich ist nicht einsehbar und dadurch geschützt. Der Bewohner betritt die Anlage über das zentrale Treppenhaus, erreicht über die Laubengänge begleitet von interessanten Ausblicken seine Wohnung.
Aus der Lage am Hang entsteht die Staffelung der Körper zueinander. Die Basis der Anlage bilden die zweigeschossigen Häuser mit Grün. Zwischen den in Holz gehaltenen Häusern bilden sich geheimnisvolle, nicht einsehbare Nischen für die Bewohner. Darüber legt sich die Terrassenetage in elegantem Weiß. Die letzten Bausteine bilden die Penthäuser in dunkel gehaltenem Kupferton. Typisch für den Vinschgau sind die Trockensteinmauern die das Gebäude in die Landschaft des Sonnenberges einbetten. Efeu als Sichtschutz schlingt sich um die Gärten. Die Anlage wurde in Massivbauweise errichtet. Eingehüllt von einer 12cm starken Dämmschicht erfüllt es den Klimahausstandard B. Abgedeckt wird es von einem begrünten Dach.